Wenn Sie Ihr Pferd selbst versorgen, lernen Sie es wirklich kennen. Sie erfahren wie sich Futter und Haltung auf Ihr Pferd und sein Verhalten unter dem Reiter auswirken. Sie sehen schon beim Ausmisten, ob das Pferd eine normale Verdauung und Futterverwertung hat. Sie sind einfach viel näher an Ihrem Pferd und dessen Bedürfnissen.

Die regelmäßige leichte körperliche Arbeit bringt Ihnen die nötige Entspannung um abzuschalten und auch dann gelassen mit Ihrem Pferd umgehen zu können.

 

Selbstversorger sein, das kann nicht jeder, denn

 

  • das heißt auch: die Verantwortung für das eigene Pferd voll zu übernehmen. Das bedeutet, man muss sich selbst täglich um sein Pferd kümmern oder organisieren, dass dieses auch klappt. Absprachen untereinander helfen hier, auch einmal "frei" zu haben.
  • ein Pferd kann nicht 23 Stunden in einer Box stehen um vielleicht eine Stunde am Tag Bewegung zu haben. Einzel- und Gruppenpaddocks (im Winter mit Futterraufe) sollen Ihnen helfen, dass Ihr Tier täglich auch Bewegung bekommt.
  • Kraftfutter, Hafer, Möhren  etc. besorgen Sie sich selbst.  

Wenngleich Sie bei uns Unterstützung finden:

Die Verantwortung, dass Sie Ihr Pferd richtig füttern, tragen Sie selbst. Es ist sicher sehr hilfreich, wenn man schon  einmal dazu etwas gelernt  hat. Der Basispass der FN oder auch die Sachkunde Pferdehaltung (FN) sind hier sinnvoll.

 

Überlegungen im Vorfeld - reicht meine Freizeit für mein Hobby ?

  • Täglicher Auslauf  (geht meist mit Absprache): der eine bringt die Pferde auf das Paddock, der andere holt die Pferde vom Paddock.
  • 2-3 x täglich füttern (geht auch einfacher mit Absprache), ansonsten 2-3x10 Min/Tag.
  • Ausmisten und Einstreuen ( ca. 20 Min/Tag).

 

PS: Lassen Sie sich aber nicht irritieren, wenn Sie etwas weiter fahren oder etwas mehr bezahlen, dann finden Sie in der Nähe oder auch selbst in Saarbrücken  Pferdeboxen mit Stallmeister und Vollservice.

Wenn Sie sich überfordern, leidet Ihr Tier, Sie sind unzufrieden und wir auch.